Mit dem Boklok genannten Reihenhaus (in zwei Versionen erhältlich: 84 und 102 m²) sorgte die skandinavische Möbelhaus-Kette Ikea vor einigen Wochen für eine große Überraschung. Ein ganzes Haus beim Einrichter kaufen - klingt zunächst einmal ungewöhnlich. Da fragt man sich natürlich, ob das Sinn macht. So auch die Stiftung Warentest.
Gemeinsam mit den Verbraucherzentralen Rheinland-Pfalz und Bremen untersuchte die Stiftung Warentest die Baubeschreibungen und Bauverträge des Ikea-Hauses - mit recht negativem Ergebnis. Kurz gefasst: Es gebe diverse Klauseln, die sich zum Nachteil des Hauskäufers auswirken könnten, einige seien sogar unzulässig, so die Tester.
Was auch bemängelt wurde, war die gleich auf 15 Jahre festgeschriebene Bindung an den Energieversorger evb mbH. Dieser verlange höhere Gas- und Stromreise als andere regionale Anbieter, ein Wechsel sei in dem genannten Zeitraum nicht möglich, wohl aber Preiserhöhungen, wobei der Gaspreis unzulässigerweise an die Heizölpreis gekoppelt sei.
Wer an Ikea-Häusern interessiert ist, dem wird mindestens eine vorherige Beratung bei einer Verbraucherzentrale empfohlen. Für die Stiftung Warentest selbst stimme das Preis-Leistungs-Verhältnis der Häuser auf jeden Fall nicht.
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Freitag, 7. Mai 2010
Dienstag, 7. Juli 2009
Energieverschwender adé – EU Richtlinien verringern heimischen Energieverbrauch
In den letzten Jahren ist die Anzahl elektrischer Geräte im Haushalt enorm gewachsen. Natürlich ist dadurch auch der Energieverbrauch stetig gestiegen. Das will die Europäische Union nicht mehr hinnehmen. Durch neue Regeln sollen im Jahr bis zu 35 Mrd. Kilowattstunden Strom eingespart werden.Es werden Verbrauchsobergrenzen für den Betrieb und den Standby-Modus festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen. Betroffen waren bisher eher Geräte aus der Haushaltselektronik, wie Kühlschränke, oder Waschmaschinen. Jetzt trifft es auch Fernseher, TV-Empfänger und DVD- und Festplattenrecorder. Ab Mitte 2010 werden Fernsehgeräte mit einem Energie-Effizienz-Index-Label versehen, worauf der Verbrauch des Gerätes in Relation zu seiner Größe angegeben ist.
Trotzdem scheinen die Neuregelungen der EU ein richtiger Schritt in Richtung Energie sparen zu sein. Wem der Kauf eines stromsparenden Gerätes allerdings nicht genügt, der kann mit einem Wechsel des Stromanbieters versuchen Kosten zu sparen. Ein Beispiel für dafür zeigt dieser exemplarische Stromvergleich für München (Stand 7.4.2009).
Foto: pixelio.de / Etienne Rheindahlen
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