Posts mit dem Label Farbe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Farbe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 7. Juli 2009

„Clear up“ Forschung – EU Programm soll Wege des Energiesparens erforschen

Energie sparen ist so populär wie nie zuvor. Vor allem im Bauhandwerk sind in den letzten Jahren viele energiesparende Innovationen eingeführt worden. Aber es sind noch lange nicht alle Möglichkeiten, Energie zu sparen, ausgeschöpft. Ein Team von Wissenschaftlern, Architekten und Marktexperten soll diese jetzt im Auftrag der EU erforschen.

Clear-up“ heißt das zwölf Millionen Euro teure EU-Programm, das Möglichkeiten der Energieeinsparung entwickeln und auf den Einsatz in der Praxis testen soll. Dafür arbeiten u.a. Wissenschaftler der Uni Tübingen, der TU Tschechien, Hersteller, wie Velux, Steinbeis oder die Maxit Gruppe und Institute, wie das Frauenhofer Institut und das belgische Building Research Institute Hand in Hand.

Die Forschung der internationalen Teams basiert auf der Nutzung von Nanotechnologien, die Licht-, Wärmenutzung und die Luftreinhaltung zukünftig im Haus optimieren sollen. Fensterscheiben, die sich mit Hilfe von Nanopartikeln abdunkeln, Wandfarben, die als Luftreiniger wirken oder Innenwände, die als Wärmespeicher dienen, sind nur einige der geplanten Maßnahmen.

Viele der Forschungsarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss und sollen zusammen in einem Haus getestet werden, bevor sie für marktreif erklärt werden. Denn neben der Energiegewinnung steht vor allem die praktische Umsetzbarkeit im Fokus der Beteiligten des EU-Programms.

Freitag, 15. Mai 2009

Solar-Farbe: Solarzellen zum Pinseln vor dem Durchbruch

Kann man sich sein Dach demnächst mit Energie erzeugender Solarfarbe streichen? Australische Forscher haben nun offenbar einen entsprechenden Anstrich entwickelt, der die Fotosynthese imitiert.

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, hat die Firma Dyesol „einen lichtempfindlichen Farbstoffkomplex entwickelt“, der zwar mit einem Wirkungsgrad von gerade mal 7% deutlich hinter normalen Solarzellen aus Silizium (ca. 20%) hinterher hinkt, aufgrund seiner billigen Komponenten jedoch geradezu für die massenhafte Verwendung prädestiniert zu sein scheint. „So billig wie weiße Farbe aus dem Baumarkt“ könne der Stoff sein und 20 Jahre lang halten.

Nach einer Weiterentwicklung erwartet man, bis zum Jahr 2015 übrigens 15% Wirkungsgrad zu erreichen, was rund 150 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter erzeugen könnte. Klingt nach einer verlockenden Lösung zur günstigen Stromerzeugung, insbesondere in sonnenreichen Gebieten.

Aber selbst für Kleingeräte soll die Technik interessant sein. So arbeite G24i an Handy-Ladegeräten und das australische Militär spekuliert auf Tarnkleidung, die Strom erzeugen könnte.

Die Verbindung von Strom und Farbe ist für viele Stromanbieter natürlich nichts Neues - allerdings wird sie nur Marketing-Bereich intensiv genutzt. So wirbt der Stromanbieter Yello Strom mit dem Slogan: 'Welche Farbe hat eigentlich Strom?' - Antwort: gelb. Diverse Ökostromanbieter wie z.B. LichtBlick bezeichnen ihren Strom hingegen als 'grünen Strom' und werten den Kohlestrom oft als 'braunen Strom' ab.