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Donnerstag, 12. November 2009

Solarhandy mit Touchscreen: Samsung Blue Earth S7550


Ein Handy, das unabhängig von Stromanschlüssen verwendet werden kann – das Samsung Blue Earth S7550 ist zwar noch nicht ein solches Gerät, aber immerhin ist das Mobiltelefon mit Solarzellen ausgerüstet worden.

Die befinden sich auf der Rückseite des Handys und sollen lediglich dazu dienen, in Notfällen für frische Energie zu sorgen. Nach einer Stunde Ladung per Sonnenkraft sollen immerhin 10 Minuten Gesprächszeit möglich sein.

Auch darüber hinaus gibt sich das Blue Earth S7550 ökofreundlich. Denn seine Hülle wurde aus recycleten Wasserflaschen hergestellt, ein integrierter Schrittzähler kann anzeigen, wie viel CO2 durchs Laufen gespart wurde, und aus dem Geräteverkauf will Samsung in Kooperation mit dem WWF zwei Hektar Waldfläche im Naturpark Uckermärkische Seen errichten lassen. Das ist zwar nicht wahnsinnig viel, aber immerhin...

Foto: Samsung

Freitag, 28. August 2009

Handy mit Solarstrom-Lademöglichkeit für Kenia

Wo es viel Sonne gibt, kann man auch wunderbar Solarenergie verarbeiten – diese Weisheit dürfte nicht ganz neu sein. Und wo, wenn nicht in Afrika, könnte man Solarhandys in größerem Maßstab gebrauchen.

Der in Kenia ansässige Mobilfunkanbieter Safaricom geht nun genau auf diese Nische, wie Golem berichtet. Dort soll es unter dem Namen Simu ya Solar ein Handy geben, das mit Sonnenenergie betankt wird. Überdies soll es aus recycleten Materialen gefertigt und mit umgerechnet knapp 30 Euro auch noch recht erschwinglich sein. Safaricom betreibt übrigens auch ca. 60 Mobilfunkanlagen durch Strom, der aus Wind und Sonne gewonnen wurde.

Freitag, 15. Mai 2009

Solar-Farbe: Solarzellen zum Pinseln vor dem Durchbruch

Kann man sich sein Dach demnächst mit Energie erzeugender Solarfarbe streichen? Australische Forscher haben nun offenbar einen entsprechenden Anstrich entwickelt, der die Fotosynthese imitiert.

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, hat die Firma Dyesol „einen lichtempfindlichen Farbstoffkomplex entwickelt“, der zwar mit einem Wirkungsgrad von gerade mal 7% deutlich hinter normalen Solarzellen aus Silizium (ca. 20%) hinterher hinkt, aufgrund seiner billigen Komponenten jedoch geradezu für die massenhafte Verwendung prädestiniert zu sein scheint. „So billig wie weiße Farbe aus dem Baumarkt“ könne der Stoff sein und 20 Jahre lang halten.

Nach einer Weiterentwicklung erwartet man, bis zum Jahr 2015 übrigens 15% Wirkungsgrad zu erreichen, was rund 150 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter erzeugen könnte. Klingt nach einer verlockenden Lösung zur günstigen Stromerzeugung, insbesondere in sonnenreichen Gebieten.

Aber selbst für Kleingeräte soll die Technik interessant sein. So arbeite G24i an Handy-Ladegeräten und das australische Militär spekuliert auf Tarnkleidung, die Strom erzeugen könnte.

Die Verbindung von Strom und Farbe ist für viele Stromanbieter natürlich nichts Neues - allerdings wird sie nur Marketing-Bereich intensiv genutzt. So wirbt der Stromanbieter Yello Strom mit dem Slogan: 'Welche Farbe hat eigentlich Strom?' - Antwort: gelb. Diverse Ökostromanbieter wie z.B. LichtBlick bezeichnen ihren Strom hingegen als 'grünen Strom' und werten den Kohlestrom oft als 'braunen Strom' ab.