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Mittwoch, 28. Juli 2010

Solaranlagen laut Stiftung Warentest gute Geldanlage (7/2010)

Strom aus Solarenergie wird uns von der Sonne praktisch geschenkt. Nur die zur Umwandlung notwendige Solaranlage muss man selbst bezahlen, schon kann man nicht nur selbst von günstigem Ökostrom profitieren, sondern diesen auch noch an die Netzbetreiber verkaufen, nämlich ins allgemeine Stromnetz einspeisen. Das lohnt sich auch 2010 noch, wie die Stiftung Warentest (7/2010) nachgerechnet hat.

5 bis 9% Rendite könnte man erwirtschaften, so die Tester – bei guter Lage sogar noch etwas mehr. Das liegt allerdings nicht etwa an der staatlichen Förderung von Solaranlagen, denn die sinkt stetig. Dafür kommen andere Faktoren hinzu, die sich günstig auswirken. Beispielsweise sinkende Preise für Solarzellen. Überdies kann man sich natürlich immer dann freuen, wenn die großen Stromanbieter an der Preisschraube drehen – je teurer deren Strompreise, desto sinnvoller eigener Solarstrom.

Dienstag, 22. September 2009

Opel: Solar-Strom von der Montagehalle

Opel war zuletzt häufig in den Schlagzeilen - allerdings eher wegen der Auto-Absatzkrise, Übernahmen und der Angst um Arbeitsplätze. Nun gibt es endlich mal positive Nachrichten: Opel produziert nun auch Solarstrom.

Auf den Dächern der Montagehallen in Rüsselsheim soll ab Ende 2009 eine Photovoltaikanlage ihren Dienst verrichten. Der Leistung soll bei 12 Megawatt liegen, was für 4000 Haushalte ausreichen würde. Allerdings soll zunächst einmal Opel selbst den Solarstrom abnehmen. Was der Autobauer selbst nicht verbrauche, werde ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

Opel ist allerdings nicht selbst Betreiber der Solaranlage, sondern stellt nur seine Dachflächen zur Verfügung. Vorteil für das klamme Unternehmen: Man musste selbst kein Geld investieren.

via FR

Freitag, 21. August 2009

Solarturmkraftwerk Jülich: Gebündelte Sonnenenergie

Am 20.8. wurde das Solarturmkraftwerk in Jülich (bei Aachen) eingeweiht. 1,5 Megawatt Strom soll es liefern, was für rund 350 Haushalte ausreicht. Das klingt erst mal nicht so beeindruckend. Interessant ist aber die Technik, die dahinter steckt.

Denn ganze 2153 Spiegel sind hier beweglich angebracht, folgen dem Lauf der Sonne, bündeln deren Licht und leiten es an einen 22 m² großen Empfänger weiter, der sich auf einem 60 m hohen Turm befindet. Die gebündelte Energie bringt Wasser zum Verdampfen, wodurch wiederum eine Turbine in Gang gesetzt wird. Das Prinzip der Lichkonzentration soll besonders effektiv sein.

Es handelt sich bei dem Jülicher Projekt um das erste komplette Solarturmkraftwerk seiner Art. Die Technik wurde in Deutschland entwickelt, soll aber insbesondere in Nordafrika zur Stromerzeugung eingesetzt werden.

Hier gibt es Bilder zum Solarturmkraftwerk.

Via Zeit

Dienstag, 11. August 2009

Solaranlagen auf Tennishallen und Schwimmbäder – neuer Trend?

Dass Solarstrom angesichts knapper werdender fossiler Energieträger zukunftsträchtig ist, dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Offenbar auch soweit, dass zunehmend größere Gebäude wie Schwimmbäder oder Tennishallen mit entsprechenden Anlagen ausgestattet werden.

So berichtet dieser Tage die relatio PV GmbH von neuen Tennishallen mit relatio Photovoltaik-Systemen in den Städten Hechingen und Tuttlingen. Und auch auf dem Dach des Freibades Lünen verrichtet seit kurzem eine Solarstromanlage ihren Dienst. An allen Standorten rechnet man mit mehreren Tausend Kilowattstunden erzeugten Stroms, so dass sich die Anlagen in einigen Jahren rentiert haben dürften.

Wer privat Stromausgaben sparen will, sollte Preise vergleichen. Z.B. zeigt ein Stromvergleich Bochum, dass man im Jahr gegenüber dem örtlichen Grundversorger über 150 Euro sparen kann.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Solarstromanlagen: Finanztest 08/2009 errechnet 20 Jahre garantierte Erträge


Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Eigenheims kann attraktive Gewinne machen. Das hat das Magazin Finanztest in seinen aktuellen Berechnungen festgestellt. Über 7 Prozent Rendite kann ein Eigenheimbesitzer mit einer Solarstromanlagen auf dem Dach erzielen. Dank der Zuschüsse durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und einem Preisrutsch für Solarmodule lohnt sich die Investition ins Eigenheim momentan besonders.

Die Finanzkrise hat auch Spuren beim Solarstromanlagen-Markt hinterlassen. Derzeit, so Finanztest, seien Solarmodule für zehn bis 20 Prozent weniger als noch zum Ende des vergangenen Jahres zu erwerben. Zusätlich erhielte Hauseigentümer mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach erstmals auch eine Förderung für den selbst verbrauchten Solarstrom.

Nach einer Berechnung des Magazins würde eine Photovoltaikanlage, die 3750 Euro pro kWp kostet und jährlich 950 Kilowattstunden Energie gewinnt, eine Rendite von 7,56 Prozent erwirtschaften. Vorraussetzung sei allerdings eine Nutzungsdauer von 20 Jahren.

Via Finanztest (08/2009)

Foto: pixelio.de / Klaus-Uwe Gerhardt