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Dienstag, 28. Juli 2009

Verbraucherzentrale Bremen warnt - Werder Strom ähnelt einem Glücksspiel


Ein Grün-weißer Öko-Stromtarif für Werder Fans. Die Idee der swb Vertrieb Bremen GmbH, Fußballfans mit ihrem Angebot für Ökostrom zu begeistern, war vielversprechend. Die Verbraucherzentrale Bremen warnt aber vor dem grün-weißen Ökostrom, da er einem Glückspiel ähnelt. In einem Preisvergleich mit einem Naturstrom- und einem Ökostrom-Anbieter verdeutlicht die Verbraucherzentrale Bremen, dass sich das Angebot der SWB bei sportlichem Misserfolg des SV Werder Bremen nicht rechnet.

Der Grün-weiße Ökostrom, der zu 1% mit der neuen Photovoltaik-Anlage im Weserstadion und zu 99% aus Wasserkraftwerken erzeugt wird, wurde mit einem besonderen Anreiz für Werder-Fans versehen. Das Angebot der swb Vertrieb Bremen GmbH lockt u.a. mit Siegprämien bei sportlichen Erfolgen des SV Werder Bremen. Die Verbraucherzentrale bemängelt nun, dass mit dem Stromtarif indirekt eine Sportwette abgeschlossen wird und der Wettspielpreis – wenn auch nicht explizit ausgewiesen – mit dem monatlichen Abschlag gezahlt wird. Zudem schnitt der Ökostromtarif der swb Vertrieb Bremen GmbH im Vergleich zu anderen Anbietern vor allem für Haushalte mit höherem Stromverbrauch schlecht ab.

Die Verbraucherzentrale Bremen hat in einem Preisvergleich festgestellt, dass bei hohem Verbrauch und einer schlechten Saison des SV Werder Bremen bis zu 85 Euro Mehrkosten für den Ökostromtarif der swb Vertrieb Bremen GmbH entstehen können, als bei anderen Anbietern. Für alle Bremer, die ihre Stromkosten nicht an den sportlichen Erfolg des SV Werder Bremen binden und trotzdem sparen wollen, empfiehlt es sich ein günstigen Anbieter über einen Stromvergleich für Bremen zu suchen.

Weiterlesen:
Der komplette Artikel der Verbraucherzentrale Bremen
Werder Strom: Ökostrom in grün-weiß

Logo: Werder Bremen

Mittwoch, 22. Juli 2009

Solarstromanlagen: Finanztest 08/2009 errechnet 20 Jahre garantierte Erträge


Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Eigenheims kann attraktive Gewinne machen. Das hat das Magazin Finanztest in seinen aktuellen Berechnungen festgestellt. Über 7 Prozent Rendite kann ein Eigenheimbesitzer mit einer Solarstromanlagen auf dem Dach erzielen. Dank der Zuschüsse durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und einem Preisrutsch für Solarmodule lohnt sich die Investition ins Eigenheim momentan besonders.

Die Finanzkrise hat auch Spuren beim Solarstromanlagen-Markt hinterlassen. Derzeit, so Finanztest, seien Solarmodule für zehn bis 20 Prozent weniger als noch zum Ende des vergangenen Jahres zu erwerben. Zusätlich erhielte Hauseigentümer mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach erstmals auch eine Förderung für den selbst verbrauchten Solarstrom.

Nach einer Berechnung des Magazins würde eine Photovoltaikanlage, die 3750 Euro pro kWp kostet und jährlich 950 Kilowattstunden Energie gewinnt, eine Rendite von 7,56 Prozent erwirtschaften. Vorraussetzung sei allerdings eine Nutzungsdauer von 20 Jahren.

Via Finanztest (08/2009)

Foto: pixelio.de / Klaus-Uwe Gerhardt