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Freitag, 19. Februar 2010

Handy-Akku: Tipps für weniger Stromverbrauch

Moderne Smartphones und Handys können echte Stromfresser sein. Dafür bieten sie halt auch unzählige Funktionen für die mobile Kommunikation und Unterhaltung. Doch nicht alle sind zwingend immer notwendig.

Handy-Stromfresser, auf die man die meiste Zeit des Tages verzichten kann, sind GPS (nur anschalten, wenn man tatsächlich navigieren möchte), WLAN (es sei denn, man nutzt das Handy ständig zum Surfen und hat immer Hotspots um sich), Bluetooth (wenn man nicht gerade Dauer-Bluetooth-Headset-Nutzer ist) oder Infrarot-Port (wer benutzt den schon?). Und natürlich ist der Handy-Bildschirm zu erwähnen. Je kürzer dieser aufleuchtet, desto besser für die Akkulaufzeit. Im Menü kann man einstellen, wie schnell sich das Display abschalten soll. Auf Bildschirmschoner kann man bei der Gelegenheit auch gleich verzichten. Außerdem kann es Sinn machen, hin und wieder nach neuer Firmware fürs Handy Ausschau zu halten. Die kann durchaus Verbesserungen enthalten, die den Akku schonen.

Donnerstag, 12. November 2009

Solarhandy mit Touchscreen: Samsung Blue Earth S7550


Ein Handy, das unabhängig von Stromanschlüssen verwendet werden kann – das Samsung Blue Earth S7550 ist zwar noch nicht ein solches Gerät, aber immerhin ist das Mobiltelefon mit Solarzellen ausgerüstet worden.

Die befinden sich auf der Rückseite des Handys und sollen lediglich dazu dienen, in Notfällen für frische Energie zu sorgen. Nach einer Stunde Ladung per Sonnenkraft sollen immerhin 10 Minuten Gesprächszeit möglich sein.

Auch darüber hinaus gibt sich das Blue Earth S7550 ökofreundlich. Denn seine Hülle wurde aus recycleten Wasserflaschen hergestellt, ein integrierter Schrittzähler kann anzeigen, wie viel CO2 durchs Laufen gespart wurde, und aus dem Geräteverkauf will Samsung in Kooperation mit dem WWF zwei Hektar Waldfläche im Naturpark Uckermärkische Seen errichten lassen. Das ist zwar nicht wahnsinnig viel, aber immerhin...

Foto: Samsung

Freitag, 28. August 2009

Handy mit Solarstrom-Lademöglichkeit für Kenia

Wo es viel Sonne gibt, kann man auch wunderbar Solarenergie verarbeiten – diese Weisheit dürfte nicht ganz neu sein. Und wo, wenn nicht in Afrika, könnte man Solarhandys in größerem Maßstab gebrauchen.

Der in Kenia ansässige Mobilfunkanbieter Safaricom geht nun genau auf diese Nische, wie Golem berichtet. Dort soll es unter dem Namen Simu ya Solar ein Handy geben, das mit Sonnenenergie betankt wird. Überdies soll es aus recycleten Materialen gefertigt und mit umgerechnet knapp 30 Euro auch noch recht erschwinglich sein. Safaricom betreibt übrigens auch ca. 60 Mobilfunkanlagen durch Strom, der aus Wind und Sonne gewonnen wurde.

Freitag, 12. Juni 2009

Nokia Handyakkus: über die Luft geladen

Nokia Handyakkus sollen zukünftig über die Luft aufgeladen werden, genauer gesagt, über den Elektrosmog, der sich darin befindet. Zur Zeit beschäftigen sich die Forscher des finnischen Handy-Herstellers mit Verfahren, die Elektrowellen in Energie, genauer gesagt in Strom für die Handyakkus umwandeln sollen. Die Technik soll ähnlich, wie bei der RFID Methode funktionieren, wo Daten auf einem Transponder berührungslos und ohne Sichtkontakt gelesen und geschrieben werden können. Nach Aussage von Nokia haben die Forscher ihrem entwickelten Verfahren immerhin schon 3 bis 5 Milliwatt aus den Radiowellen von Mobilfunkantennen, TV-Sendern, WLAN und anderen Quellen gewonnen.

Bis zu 50 Milliwatt sollen die Akkus an Zusatzpower über die Luft erhalten, so das selbst erklärte Ziel der Forscher. Das wird wahrscheinlich nicht ausreichen, um einen Handyakku komplett aufzuladen, aber die Laufzeit könnte damit erheblich verlängert werden. Einen Prototypen gibt es noch nicht, da zur Zeit nur eine Art Versuchsaufbau existiert, um die Funktionalität der Technik zu testen.

via Golem

Mittwoch, 22. April 2009

T-Mobile: Netzausfall durch Software-Panne


Nach Angaben des Telekom-Konzerns war „ein Softwarefehler im sogenannten Home Location Register (HLR)“ für die gestrigen schwerwiegenden Netzausfälle bei T-Mobile verantwortlich. Jene HLR-Systeme sind für die Herstellung einer Verbindung zwischen Telefon-Nummer sowie Mobilfunkstation zuständig. Zwei von drei Zentralsystemen sollen ausgefallen sein.

Sowohl Telefonie wie auch Messaging-Dienste des Mobilfunkanbieter waren zwischen 16 und 20 Uhr betroffen, so dass Millionen Kunden ihr Handy nicht nutzen konnten.

Die genauen Ursachen für die Systemausfälle sind bislang noch ungeklärt.

Zum Ausgleich für die entstandenen Unannehmlickeiten lässt T-Mobile seine Kunden am Sonntag, den 26. April, kostenlos SMS-Nachrichten verschicken.