Sinkende Strompreise werden offenbar nur an Großabnehmer weitergegeben, während Privathaushalte sogar draufzahlen müssen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Verivox, wie u.a. der Spiegel berichtet.
Demnach seien die Strompreise an der Leipziger Strombörse (EEX) eigentlich gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die privaten Haushalte profitierten davon jedoch nicht, sie mussten im Durchschnitt sogar 5,8 Prozent mehr zahlen. Dahingegen durften sich Sondervertragskunden, etwa große Konzerne, über Einsparungen von 8,5 Prozent freuen.
Dies ruft nun die Verbraucherschützer auf den Plan, welche bereits fordern, die Kartellbehörden müssten diese Problematik untersuchen.
Das Sparpotenzial für eine 4-köpfige Familie mit 4000 kWh Verbrauch liegt laut der Studie gegenüber den gültigen Tarifen bei 124 Euro im Jahr.
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Dienstag, 6. Oktober 2009
Montag, 20. April 2009
Manipulation an der Strombörse? Kartellamt prüft Energieversorger
Werden Strommengen von den großen Stromkonzernen vorsätzlich verknappt, um die Preise an der Leipziger Strombörse EEX hoch zu halten? Das Bundeskartellamt geht dieser Frage in einer großen Aktion nach und hat Sektoruntersuchungen für den Zeitraum seit 2005 veranlasst.
Im Zentrum der Untersuchungen stehen die Stromerzeugungs- und Betriebskosten der Kraftwerke. Bis zum 6. Mai müssen die Kraftwerksbetreiber vom Kartellamt versandte Fragebögen beantworten.
Wie die Financial Times berichtet, sehen Branchenvertreter hier „Politik und Aktionismus im Spiel“, während Energierechtler darin einen Schritt Richtung Marktransparenz sehen.
Ergebnisse der Untersuchung dürften erst in ein paar Monaten vorliegen.
Wer nicht auf eine Entscheidung des Bundeskartellamtes und womöglich daraus resultierende Preissenkungen warten will, sollte sich vielleicht einfach mal so nach günstigen Tarifen umsehen. Wie beispielsweise ein aktueller Stromvergleich Mainz zeigt, können dort über 300 Euro jährlich gegenüber dem örtlichen Grundversorger gespart werden.
Im Zentrum der Untersuchungen stehen die Stromerzeugungs- und Betriebskosten der Kraftwerke. Bis zum 6. Mai müssen die Kraftwerksbetreiber vom Kartellamt versandte Fragebögen beantworten.
Wie die Financial Times berichtet, sehen Branchenvertreter hier „Politik und Aktionismus im Spiel“, während Energierechtler darin einen Schritt Richtung Marktransparenz sehen.
Ergebnisse der Untersuchung dürften erst in ein paar Monaten vorliegen.
Wer nicht auf eine Entscheidung des Bundeskartellamtes und womöglich daraus resultierende Preissenkungen warten will, sollte sich vielleicht einfach mal so nach günstigen Tarifen umsehen. Wie beispielsweise ein aktueller Stromvergleich Mainz zeigt, können dort über 300 Euro jährlich gegenüber dem örtlichen Grundversorger gespart werden.
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