150 Gas- und 200 Stromnetzbetreiber müssen laut Bundesnetzagentur ihren Kunden Geld zurückzahlen, wie u.a. Der Spiegel berichtet. Der Grund: Man hat überzogene Preise von den Verbrauchern kassiert.
Insbesondere die Stromanbieter hätten demnach kräftig zugelangt und allein 1,5 Milliarden Euro zuviel eingenommen. Wer jetzt allerdings darauf hofft, von seinem Anbieter eine Überweisung zu bekommen wird enttäuscht. Die dürfen die Rückzahlung auch einfach in Form niedrigerer Gebühren in den kommenden Jahren umsetzen. Und sie können sich Zeit lassen: Gasanbieter bis zum Jahr 2017, Stromanbieter bis 2018.
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Freitag, 5. Februar 2010
Mittwoch, 20. Januar 2010
Strompreise: Weitere Steigerungen 2010
"Strom- und Gaspreise explodieren" titelt die Bild Zeitung momentan in ihrem "Krisenticker". Hintergrund dieser doch recht beunruhigenden Überschrift: 57 regionale Stromversorger wollen ihre Preise im Durchschnitt um 6,2 Prozent erhöhen, so zumindest wenn man den zugrundeliegenden Informationen von toptarif.de glaubt.
Das Ganze wäre bereits die zweite Welle von Stromerhöhungen zum Jahresbeginn 2010. 160 Anbieter haben laut Toptarif schon zu Beginn des Jahres 2010 ihre Tarife erhöht, gesenkt wurden sie nur bei 50 Unternehmen.
Die maximalen Preissteigerungen sollen bei 12,1 Prozent liegen, wie Stern.de unter Berufung auf die gleiche Quelle weiter berichtet. Das könnten bei einem vierköpfigen Haushalt bis zu 110 Euro Zusatzkosten sein.
Das Ganze wäre bereits die zweite Welle von Stromerhöhungen zum Jahresbeginn 2010. 160 Anbieter haben laut Toptarif schon zu Beginn des Jahres 2010 ihre Tarife erhöht, gesenkt wurden sie nur bei 50 Unternehmen.
Die maximalen Preissteigerungen sollen bei 12,1 Prozent liegen, wie Stern.de unter Berufung auf die gleiche Quelle weiter berichtet. Das könnten bei einem vierköpfigen Haushalt bis zu 110 Euro Zusatzkosten sein.
Dienstag, 3. November 2009
Strommarkt wächst: neuer Anbieter Stromio
Der deutsche Strom- und Energiemarkt wurde vor über zehn Jahren liberalisiert. Seither haben eine Vielzahl an Stromanbieter das Licht der Welt erblickt und eine Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar. Die numerische Zahl der Stromversorger steigt von Jahr zu Jahr. Ein Trend ist dabei erkennbar. Einige der neuen Stromanbieter konzentrieren sich lediglich auf die Strombelieferung einer Region oder sie spezialisieren sich auf eine spezielle Art von Strom. Der Strommarkt ist aktuell stark umkämpft. Damit die Stromversorger Niedrigpreise anbieten können, um mit der Konkurrenz mithalten zu können, wird oftmals an anderen wichtigen Stellen Kosten eingespart. Hier geht es vor allem um den Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit und Kundenservice. Bei Stromio handelt sich ebenfalls um einen neuen Stromanbieter, der sich in der Discountsparte positioniert und daher zugunsten niedriger Preise an anderer Stellen einspart. Wie strom.preis.de in Erfahrung bringen konnte, durfte sich Stromio bereits über einige Neuanmeldung freuen, obwohl der Stromversorger sich erst seit kurzem auf dem Strommarkt befindet. Für uns damit Grund genug den Stromversorger Stromio mal genauer zu betrachten.
Dienstag, 20. Oktober 2009
Billigere Energie lässt Erzeugerpreise stark sinken
Energie, insbesondere Mineralöl ist 2009 deutlich günstiger als noch im Vorjahr. Das schlägt sich nun laut Statistischem Bundesamt (Destatis) auch deutlich auf die Erzeugerpreise nieder. Es kann also auch billiger in Deutschland produziert werden.
So lagen die Erzeugerpreise im September 2009 7,6% unter denen vom September 2008 – das liegt noch unter den Prognosen der Volkswirte, die einen Rückgang um 7,1% zum Vorjahr erwartet hatten, wie u.a. Focus berichtet.
Insgesamt waren im September 2009 die Preise für Strom 11,5% niedriger als noch vor einem Jahr, so das Statistische Bundesamt. Mineralölerzeugnisse wurden 20,6% billiger, Erdgas sogar 26,4%. Verbrauchsgüter wurden auch deshalb um 2,5% günstiger als 2008.
Unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort "gewerbliche Erzeugerpreise", lässt sich die Statistik detailliert einsehen.
So lagen die Erzeugerpreise im September 2009 7,6% unter denen vom September 2008 – das liegt noch unter den Prognosen der Volkswirte, die einen Rückgang um 7,1% zum Vorjahr erwartet hatten, wie u.a. Focus berichtet.
Insgesamt waren im September 2009 die Preise für Strom 11,5% niedriger als noch vor einem Jahr, so das Statistische Bundesamt. Mineralölerzeugnisse wurden 20,6% billiger, Erdgas sogar 26,4%. Verbrauchsgüter wurden auch deshalb um 2,5% günstiger als 2008.
Unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort "gewerbliche Erzeugerpreise", lässt sich die Statistik detailliert einsehen.
Dienstag, 6. Oktober 2009
Strom zu teuer: Aber nur für Privathaushalte
Sinkende Strompreise werden offenbar nur an Großabnehmer weitergegeben, während Privathaushalte sogar draufzahlen müssen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Verivox, wie u.a. der Spiegel berichtet.
Demnach seien die Strompreise an der Leipziger Strombörse (EEX) eigentlich gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die privaten Haushalte profitierten davon jedoch nicht, sie mussten im Durchschnitt sogar 5,8 Prozent mehr zahlen. Dahingegen durften sich Sondervertragskunden, etwa große Konzerne, über Einsparungen von 8,5 Prozent freuen.
Dies ruft nun die Verbraucherschützer auf den Plan, welche bereits fordern, die Kartellbehörden müssten diese Problematik untersuchen.
Das Sparpotenzial für eine 4-köpfige Familie mit 4000 kWh Verbrauch liegt laut der Studie gegenüber den gültigen Tarifen bei 124 Euro im Jahr.
Demnach seien die Strompreise an der Leipziger Strombörse (EEX) eigentlich gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die privaten Haushalte profitierten davon jedoch nicht, sie mussten im Durchschnitt sogar 5,8 Prozent mehr zahlen. Dahingegen durften sich Sondervertragskunden, etwa große Konzerne, über Einsparungen von 8,5 Prozent freuen.
Dies ruft nun die Verbraucherschützer auf den Plan, welche bereits fordern, die Kartellbehörden müssten diese Problematik untersuchen.
Das Sparpotenzial für eine 4-köpfige Familie mit 4000 kWh Verbrauch liegt laut der Studie gegenüber den gültigen Tarifen bei 124 Euro im Jahr.
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Donnerstag, 1. Oktober 2009
Strom & Gas-Verbraucherindex: Neue Durchschnittspreise
Zahle ich zuviel für Strom und Gas? Diese Frage stellt sich wohl jeder Verbraucher früher oder später. Nun gibt es neue Anhaltspunkte, welche Preise als „normal“ gelten dürfen.
Laut neuem Verbraucherindex des Portals Verivox liegt der durchschnittliche Strompreis derzeit bei 22,36 Cent pro Kilowattstunde. Für Gas zahlt man im Mittel 5,97 Cent je Kilowattstunde. Damit müsse eine Familie, die im Jahr 4000 kWh verbraucht, 894,40 Euro Stromkosten einplanen. Für Gas kämen bei 20.000 kWh im Jahr 1194 Euro zusammen.
Wer nun meint, zuviel zu bezahlen, sollte mal Strompreise checken. Ein aktueller Stromvergleich Dortmund zeigt beispielsweise, dass gegenüber dem örtlichen Grundversorger bis zu 260 Euro im Jahr gespart werden können.
Via Spiegel
Laut neuem Verbraucherindex des Portals Verivox liegt der durchschnittliche Strompreis derzeit bei 22,36 Cent pro Kilowattstunde. Für Gas zahlt man im Mittel 5,97 Cent je Kilowattstunde. Damit müsse eine Familie, die im Jahr 4000 kWh verbraucht, 894,40 Euro Stromkosten einplanen. Für Gas kämen bei 20.000 kWh im Jahr 1194 Euro zusammen.
Wer nun meint, zuviel zu bezahlen, sollte mal Strompreise checken. Ein aktueller Stromvergleich Dortmund zeigt beispielsweise, dass gegenüber dem örtlichen Grundversorger bis zu 260 Euro im Jahr gespart werden können.
Via Spiegel
Donnerstag, 27. August 2009
Strompreise im Herbst stabil
Wer zum Herbst auf fallende Strompreise gehofft hat, wird voraussichtlich enttäuscht. Das Portal toptarif.de erwartet, dass die Preise für Elektrizität auf ihrem jetzigen Niveau verharren. Man müsse weiterhin mit Rekordpreisen für Strom rechnen, und das in der ohnehin kostenintensiven kalten Jahreszeit.
Dabei seien die Strompreise seit Anfang 2009 ohnehin schon um durchschnittlich 7,1 Prozent gestiegen, in den kommenden Wochen planen einige Unternehmen weitere Steigerungen. Allerdings gebe es starke Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern.
Dabei seien die Strompreise seit Anfang 2009 ohnehin schon um durchschnittlich 7,1 Prozent gestiegen, in den kommenden Wochen planen einige Unternehmen weitere Steigerungen. Allerdings gebe es starke Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern.
Freitag, 14. August 2009
Strompreise: Unterschiede zwischen Stadt und Land
Auf dem Land lässt es sich meist vergleichsweise günstig leben. Zumindest was die Mieten oder Grundstückspreise angeht. Bei den laufenden Kosten für Strom stimmt dies hingegen nicht.
Laut einer Studie von toptarif.de müssen Stromkunden auf dem Land im Durchschnitt 4,2 % mehr zahlen als Stadtbewohner. Im Extremfall, den man in Mecklenburg-Vorpommern beobachtete, wurden sogar Unterschiede von bis zu 16,5 % festgestellt. Als Grundlage wurden dabei die jeweils günstigsten Tarife der örtlichen Grundversorger herangezogen.
Als Grund wird angegeben, dass die Infrastruktur, also die weiten Wege auf dem Land, auf die Endpreise aufgeschlagen werde. Interessanterweise fanden die Tester bei einem gleichzeitigen Vergleich der Gaspreise aber keine solch gravierenden Unterschiede zwischen Stadt und Land.
Wer genau wissen will, wie viel er gegenüber seinem jetzigen Stromanbieter sparen könnte, kann einfach einen Preisvergleich machen. Ein Stromvergleich Neubrandenburg zeigt z.B. Ersparnispotenziale von über 100 Euro gegenüber dem Grundversorger.
Laut einer Studie von toptarif.de müssen Stromkunden auf dem Land im Durchschnitt 4,2 % mehr zahlen als Stadtbewohner. Im Extremfall, den man in Mecklenburg-Vorpommern beobachtete, wurden sogar Unterschiede von bis zu 16,5 % festgestellt. Als Grundlage wurden dabei die jeweils günstigsten Tarife der örtlichen Grundversorger herangezogen.
Als Grund wird angegeben, dass die Infrastruktur, also die weiten Wege auf dem Land, auf die Endpreise aufgeschlagen werde. Interessanterweise fanden die Tester bei einem gleichzeitigen Vergleich der Gaspreise aber keine solch gravierenden Unterschiede zwischen Stadt und Land.
Wer genau wissen will, wie viel er gegenüber seinem jetzigen Stromanbieter sparen könnte, kann einfach einen Preisvergleich machen. Ein Stromvergleich Neubrandenburg zeigt z.B. Ersparnispotenziale von über 100 Euro gegenüber dem Grundversorger.
Donnerstag, 6. August 2009
Strom zu teuer: Vier Konzerne kontrollieren Energiemärkte in Deutschland
Die Strompreise sind zu hoch, da auf dem Energiemarkt in Deutschland noch immer kein seriöser Wettbewerb stattfindet. Das behauptet der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) aufgrund eines Gutachtens der Monopolkommission. Vier große Konzerne diktieren rund 80 Prozent der Kraftwerke und somit auch den Strompreis. Nur ein echter Wettbewerb, durch regulatorische Eingriffe seitens der Politik, könnte die Energiepreise in Deutschland langfristig senken, so die Monopolkommission.Die hohen Energiepreise resultieren aus den wenigen neuen Wettbewerben auf dem Markt. Laut der Monopolkommission legen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall potenziellen Konkurrenten auf den Energiemärkten viel zu hohe Barrieren in den Weg. Vor allem die Transport- und Verteilnetze sind die Engpässe für den Wettbewerb bei Strom und Gas. Doch eben dort wird den potenzielle Wettbewerbern die Durchleitung erschwert.
"Die großen Konzerne müssen ihre Hochspannungsleitungen und Ferngasnetze jetzt möglichst schnell verkaufen oder ausgliedern", so Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA. Die Monopolkommission und der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) erhofft sich so Wettbewerb auf den Energiemärkten, der zu günstigeren Strompreisen führen würde.
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Freitag, 19. Juni 2009
Strom geht online - Internet aus der Steckdose

Der Gedanke ist nicht ganz neu. Nach der Erfindung von LAN und W-LAN stellt PowerLAN, also Strom aus der heimischen Steckdose einen weiteren Fortschritt in Richtung vollkommener Vernetzung dar. Der Schritt erscheint folgerichtig, da LAN und W-LAN auch Schwierigkeiten mit sich gebracht haben. Entweder war man aufgrund der Position des Routers dazu gezwungen ein langes Datenkabel zum Computer zu verlegen oder es konnte sein, dass aufgrund von mächtigen Mauern das Funksignal gestört wurde und man daher seinen PC in die Nähe des Routers stellte. Beide Variante stellen keine optimalen Lösungen dar. Steckdosen bergen dahingegen einen großen Vorteil in sich: Sie sind meist in jedem Raum einer Wohnung und in einer mehrfachen Ausführung anzufinden. Hier stellt sich die Frage wie ein solches Stromnetzwerk funktioniert und wie man es nutzen kann?
Zuerst einmal benötigt man einen speziellen Adapter für das Stromnetzwerk. Dieser hat die Aufgabe die an ihn gesendeten Signale in hochfrequente Signale umzuwandeln, die sich im Anschluss daran durch das Stromkabel durch die Wohnung leiten lassen. Konkret bedeutet dies, dass man sowohl auf der Sender- als auch auf der Empfängerseite einen solchen Adapter anbringen muss. Somit benötigt man mindestens zwei dieser Adapter. Für alle, die sich einen raschen Überblick über die Preise der PowerLine-Adapter machen wollen, können hierfür den die Preissuchmaschine von Preis.de nutzen: PowerLine bei Preis.de.
Der PowerLine-Adapter ermöglicht es einem bspw. zwei PCs miteinander zu verbinden und damit ein privates Netzwerk zu schaffen. Dies bietet sich besonders für Wohngemeinschaften oder bei Bürogemeinschaften an. Sie können auf diese Weise schnell Daten miteinander austauschen ohne sich dafür einen eigenen Server zulegen zu müssen. Die momentane Höchstgrenze bzgl. der Rechner, die sich verbinden lassen, liegt bei 255. Darüber hinaus erlaubt das Internet aus der Steckdose einen Zugang zum Internet von jedem Zimmer aus. Die Daten können nämlich von jeder x-beliebigen Steckdose der Wohnung gezogen werden, sobald die Daten erst mal den Weg ins Stromnetz gefunden haben. So lässt sich z.B. Musik aus dem Schlafzimmer losschicken und schließlich im Wohnzimmer genießen.
Im Vergleich zu den klassischen Netzwerkmethoden verfügt das PowerLAN gleich über mehrere Vorteile. Auf der einen Seite ist PowerLAN überall verfügbar, auf der anderen Seite werden die Datenpakete nahezu fehlerfrei übermittelt. Beim WLAN nimmt die Stärke des empfangenen Signals mit Zunahme der Entfernung deutlich ab und die Internetverbindung wird daher langsamer. Dahingegen lässt sich beim PowerLAN das Internet auch über weite Distanzen ohne signifikante Geschwindigkeitseinbußen benutzen. Die Datenübertragungsraten erreichen Werte von 200Mbit/s (brutto), was in der Praxis einen Wert von 60 Mbit/s (netto) ausmacht. Damit lassen sich problemlos Videos streamen oder auch umfangreiche Dateien downloaden. Auch in Punkto Sicherheit müssen sich die Stromnetzwerke nicht hinter den anderen Technologien verbergen. Das System lässt sich einfach mittels eines Passwortes schützen und einen Datenklau kann man damit ausschließen.
Der Online Strom ist jedoch nicht ohne Nachteile behaftet. Die hochfrequenten Signale, die mit dem PowerLAN versendet werden, können manchmal umliegende Elektrogeräte beeinflussen. Des Weiteren können Pieptöne auftreten wie man es vielleicht kennt von Handys, die zu nahe an einer Stereoanlage abgelegt worden sind. Das PowerLAN kann zudem die Empfangsqualität von Radios minimal beeinträchtigen. Wenn die Wohnung aus zwei separaten Stromkreisläufen besteht (dies kann vor allem der Fall sein, wenn zwei Wohnungseinheiten zusammengelegt wurden), muss zusätzlich ein Phasenkoppler angebracht werden. Diesen Installationsvorgang kann nur ein ausgebildeter Elektriker vornehmen. Ein vorheriger Blick in die Schaltpläne der Wohnung, lässt in der Regel leicht erkennen mit wie vielen Schaltkreisen man es zu tun hat.
In den Foren des WWW wird dabei häufig die Frage erörtert, ob die Wahl des Stromversorgers einen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des PowerLANs haben könne. Häufig wird zudem die Frage diskutiert, ob die fortschrittliche Technologie auch mit Ökostrom funktioniere und man eventuell gewisse Punkte bei einem Stromanbieterwechsel besonders beachten müsse. Die Frage lässt sich schnell beantworten: Nein, man muss hier nichts beachten. Strom hat stets die gleich physikalische Beschaffenheit unabhängig davon, ob er aus Kohle, Atomenergie oder Erneuerbaren Energien erzeugt wurde. Somit hat jedermann die freie Wahl auch wenn er sich für PowerLAN entschieden hat.
In vielen Foren zum Thema PowerLAN wird die Befürchtung von ausufernden Stromkosten geäußert. Diese Angst ist unbegründet. Häufig haben die komplizierten Gerätschaften eines WLAN-Netzwerkes sogar einen höheren Stromverbrauch. Nicht alle, die ihr Internet aus dem Stromnetz nutzen, wissen aber wo man günstig Strom über das Internet finden kann. Mit den realisierten Einsparungen lässt sich schnell ein PowerLAN Adapter kaufen, um damit die ganze Wohnung zu vernetzen. Ein einfacher Strompreisvergleich in München belegt nämlich schon, dass man als Zwei-Personen Haushalt über 300 im Jahr einsparen kann, sofern man seinen Stromversorger wechselt.
Donnerstag, 7. Mai 2009
Atomstrom: doch nicht so billig?
Die Atomstrom-Lobby argumentiert ja gerne, in AKWs Energie zu produzieren wäre deutlich günstiger als aus erneuerbaren Quellen. Dies stimmt allerdings nur, wenn man versteckte Subventionen mit einberechnet.
Das berichtet Golem unter Berufung auf das Magazin Zeit Wissen. Demnach sei der oft propagierte Erzeugerpreis von 3 bis 4 Cent pro Kilowattstunde nur dadurch realistisch, weil Kraftwerksbetreiber in einigen Ländern besonders günstige Kredite gewährt bekommen, Atomkraftwerke meist nur auf unzureichende Schadenssummen versichert werden und nicht realisierbare Laufzeiten und Auslastungen als Berechnungsgrundlage verwendet werden.
Wer es angesichts dessen mit dem Gewissen zu tun bekommt, kann natürlich ganz einfach auf Ökostrom umsatteln, mit Lichtblick, Greenpeace Energy und Co. gibt es ja ausreichend entsprechende Angebote.
Foto: Daniel Bleyenberg / pixelio.de
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