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Montag, 21. März 2011

Akku schneller Laden: Forscher stellen neue Technologie vor

Seien es nun die Akkus in Handys, Laptops oder Elektroautos – sie alle haben bislang ein großes Problem: Ihre Ladezeiten sind sehr lang. Nun hat ein amerikanisches Forscherteam um Paul Braun eine neue Technologie entwickelt, die diese Wartezeiten drastisch verkürzen könnte.

Der Trick besteht darin, dass ein dünner Film des aktiven Speichermaterials in eine dreidimensionale Struktur gebracht wurde, wie man u.a. bei Golem nachlesen kann. Dadurch können in wenigen Sekunden Aufladungen erfolgen, ohne damit die Akkus zu schwächen. Jenes war bisher immer das Problem, wenn man herkömmliche NiMH- oder Li-Ion-Akkus zu schnell lud oder entlud.

Potenzial zur Umsetzung der Technologie, die sich laut ersten Infos auch relativ schnell industriell anfertigen lassen soll, sieht man in vielen Bereichen. Spannend könnte dies beispielsweise für Elektroautos werden. Denn statt stundenlang über Nach aufzuladen, wären kurze Tankstopps denkbar, wie man sie auch von den konventionellen benzinbetriebenen Pkw kennt. Damit würden diese Autos wesentlich praxistauglicher. Die Veröffentlichung des Forschungsergebnisses erschien in Nature Nanotechnology.

Freitag, 19. Februar 2010

Handy-Akku: Tipps für weniger Stromverbrauch

Moderne Smartphones und Handys können echte Stromfresser sein. Dafür bieten sie halt auch unzählige Funktionen für die mobile Kommunikation und Unterhaltung. Doch nicht alle sind zwingend immer notwendig.

Handy-Stromfresser, auf die man die meiste Zeit des Tages verzichten kann, sind GPS (nur anschalten, wenn man tatsächlich navigieren möchte), WLAN (es sei denn, man nutzt das Handy ständig zum Surfen und hat immer Hotspots um sich), Bluetooth (wenn man nicht gerade Dauer-Bluetooth-Headset-Nutzer ist) oder Infrarot-Port (wer benutzt den schon?). Und natürlich ist der Handy-Bildschirm zu erwähnen. Je kürzer dieser aufleuchtet, desto besser für die Akkulaufzeit. Im Menü kann man einstellen, wie schnell sich das Display abschalten soll. Auf Bildschirmschoner kann man bei der Gelegenheit auch gleich verzichten. Außerdem kann es Sinn machen, hin und wieder nach neuer Firmware fürs Handy Ausschau zu halten. Die kann durchaus Verbesserungen enthalten, die den Akku schonen.

Mittwoch, 12. August 2009

Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus – 2000 mal aufladbar in kurzer Zeit

Eine neue Akku-Technologie kommt aus dem Hause Sony: Die sogenannten Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus sollen besonders oft wiederverwendbar sein und sich innerhalb kürzester Zeit aufladen lassen.

Laut Hersteller sollen die LFP-Akkus (Abk. für lithium ferrum phosphate) auch nach 2000 Ladevorgängen immer noch 80 Prozent ihrer ursprünglichen Leistungsfähigkeit besitzen. Innerhalb von 30 Minuten sollen sie sich zudem zu 99 Prozent laden lassen. Ein weiterer Vorteil gegenüber herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus: Das Phänomen des thermischen Durchgehens, welches hin und wieder u.a. bei Notebook-Akkus zu Bränden geführt hat, soll bei der neuen Technik nicht mehr auftreten können.

Vorgesehen sind die 18 x 65 mm großen Akkus (Typ 18650), die es auf 1,1 Ah bei 3,2 V bringen, zunächst für den Einsatz in Elektrowerkzeugen – dort kommt es ja bekanntlich auf schnelles Aufladen besonders an.

Via Golem

Freitag, 12. Juni 2009

Nokia Handyakkus: über die Luft geladen

Nokia Handyakkus sollen zukünftig über die Luft aufgeladen werden, genauer gesagt, über den Elektrosmog, der sich darin befindet. Zur Zeit beschäftigen sich die Forscher des finnischen Handy-Herstellers mit Verfahren, die Elektrowellen in Energie, genauer gesagt in Strom für die Handyakkus umwandeln sollen. Die Technik soll ähnlich, wie bei der RFID Methode funktionieren, wo Daten auf einem Transponder berührungslos und ohne Sichtkontakt gelesen und geschrieben werden können. Nach Aussage von Nokia haben die Forscher ihrem entwickelten Verfahren immerhin schon 3 bis 5 Milliwatt aus den Radiowellen von Mobilfunkantennen, TV-Sendern, WLAN und anderen Quellen gewonnen.

Bis zu 50 Milliwatt sollen die Akkus an Zusatzpower über die Luft erhalten, so das selbst erklärte Ziel der Forscher. Das wird wahrscheinlich nicht ausreichen, um einen Handyakku komplett aufzuladen, aber die Laufzeit könnte damit erheblich verlängert werden. Einen Prototypen gibt es noch nicht, da zur Zeit nur eine Art Versuchsaufbau existiert, um die Funktionalität der Technik zu testen.

via Golem

Montag, 25. Mai 2009

Akkus: neue Technik für zehnmal mehr Strom

Forscher der Universität St. Andrews in Schottland arbeiten derzeit an der Entwicklung von Akkus, die gegenüber bisherigen Techniken etwa die fünf- bis zehnfache Leistung bringen könnten.

Wie Golem berichtet, soll hier statt Lithium-Kobald-Oxid poröser Kohlenstoff als Material verwendet werden, welcher bei der Entladung mit dem Luft-Sauerstoff reagieren soll, nicht wie bislang üblich mit Materialien im Akku. So passe, vereinfacht dargestellt, mehr Strom auf weniger Raum.

Noch ist das Ganze freilich Zukunftsmusik. Die Forscher selbst rechnen mit einer Marktreife erst in ca. 5 Jahren.

Dienstag, 19. Mai 2009

Daimler & Tesla: Engere Kooperation in Sachen Elektroautos


Das den Elektroautos die Zukunft gehört, bezweifelt wohl kaum einer. Nur ist die Frage, wie nah oder fern jene Zukunft ist. Daimler scheint sich schon zu rüsten, immerhin übernahm man jetzt 10% des auf diese Nische spezialisierten US-Herstellers Tesla.

Kooperiert haben beide schon zuvor. So lieferte Tesla u.a. Akkus für den Elektro-Smart. Nun dürfte die Zusammenarbeit in Sachen Batterien, Antriebe & Co. noch enger ausfallen.

Wie Golem berichtet, soll noch 2009 die 2. Generation Elektro-Smarts vom Band rollen, zudem sei eine Mercedes B-Klasse mit Brennstoffzellen geplant. Die Lithium-Ionen-Technik soll vorangetrieben werden, so dass ab 2012 alle Mercedes und Smart-Elektro-Modelle Akkus aus eigener Produktion haben.

Foto: Tesla