Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe 10/2009 die Tarifbedingungen diverser Stromanbieter einem Vergleich unterzogen. Das Ergebnis: „Mehr Service oder mehr Flexibilität kosten mehr.“
Wer also verbraucherfreundliche Laufzeiten oder Kündigungsfristen möchte, oder seine Rechnung nicht nur online sondern auf Papier geschickt haben will, muss teurere Tarife einplanen.
Den verbraucherfreundlichsten Tarif der konventionellen Anbieter bietet laut Test Yello-Strom – der einzige Tarif, der „sehr gut“ abschnitt. Grundsätzlich zu empfehlen sind laut Stiftung Warentest die reinen Ökostromanbieter Greenpeace Energy (Privatkundentarif), EWS Schönau (EWS Sonnencent 0,5), Naturstrom und Lichtblick-Strom – was offenbar auch die Kunden registrieren. Laut Stiftung Warentest-Umfrage sind deren Kunden auch am zufriedensten mit ihren Stromtarifen.
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Freitag, 25. September 2009
Donnerstag, 10. September 2009
Zuhause-Kraftwerke von Lichtblick – Schwarmstrom für alle
Hat bald jedes Haus sein eigenes kleines Kraftwerk im Keller? Geht es nach den Ideen des Stromanbieters Lichtblick, so könnte dies bald Wirklichkeit werden. Gerade hat der Anbieter sein „ZuhauseKraftwerk“ vorgestellt.
Dabei handelt es sich um gasbetriebene Kräft-Wärme-Anlagen, die besonders energieeffizient zunächst einmal das jeweilige Haus mit Strom und Wärme versorgen sollen. Allerdings sollen tausende der von Volkwagen produzierten und „EcoBlue“ benannten Geräte auch via Internet vernetzt werden und bei Bedarf Energie ins Gesamtnetz einspeisen können. Das Ganze heißt dann "Schwarmstrom". Was bei 100.000 dezentralen, vernetzten Mini-Kraftwerken in Sekundenschnelle ginge, würde bei einem normalen Kraftwerk eine lange Anlaufzeit zum „Hochfahren“ brauchen. So könnten wetterbedingte Ausfälle von Solar- oder Windkraftanlagen schnell und effizient ausgeglichen werden. Zudem soll die Energieeffizienz der EcoBlue-Geräte 92 % betragen und damit mehr als doppelt so hoch sein wie bei Atom- oder Kohlekraftwerken.
Hausbesitzer sollen so ein ZuhauseKraftwerk für 5000 Euro Leihgebühr erhalten – deutlich billiger als eine Heizungsanlage. Neben 20 Euro Grundgebühr soll der Kunde einen Verbrauchspreis auf Grundlage des Gaspreisindexes, der vom Statistischen Bundesamt ermittelt wird, entrichten. Strom-Einspeisungen aus seiner Anlage werden hingegen vergütet.
Ab 2010 sollen die ZuhauseKraftwerke in großer Menge installiert werden. Spätestens dann wird sich zeigen, ob sich die Idee tatsächlich ökologisch wie ökonomisch lohnt.
via n-tv
Dabei handelt es sich um gasbetriebene Kräft-Wärme-Anlagen, die besonders energieeffizient zunächst einmal das jeweilige Haus mit Strom und Wärme versorgen sollen. Allerdings sollen tausende der von Volkwagen produzierten und „EcoBlue“ benannten Geräte auch via Internet vernetzt werden und bei Bedarf Energie ins Gesamtnetz einspeisen können. Das Ganze heißt dann "Schwarmstrom". Was bei 100.000 dezentralen, vernetzten Mini-Kraftwerken in Sekundenschnelle ginge, würde bei einem normalen Kraftwerk eine lange Anlaufzeit zum „Hochfahren“ brauchen. So könnten wetterbedingte Ausfälle von Solar- oder Windkraftanlagen schnell und effizient ausgeglichen werden. Zudem soll die Energieeffizienz der EcoBlue-Geräte 92 % betragen und damit mehr als doppelt so hoch sein wie bei Atom- oder Kohlekraftwerken.
Hausbesitzer sollen so ein ZuhauseKraftwerk für 5000 Euro Leihgebühr erhalten – deutlich billiger als eine Heizungsanlage. Neben 20 Euro Grundgebühr soll der Kunde einen Verbrauchspreis auf Grundlage des Gaspreisindexes, der vom Statistischen Bundesamt ermittelt wird, entrichten. Strom-Einspeisungen aus seiner Anlage werden hingegen vergütet.
Ab 2010 sollen die ZuhauseKraftwerke in großer Menge installiert werden. Spätestens dann wird sich zeigen, ob sich die Idee tatsächlich ökologisch wie ökonomisch lohnt.
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Dienstag, 14. Juli 2009
Vattenfall: Krümmel-Panne vertreibt Kunden

Der Störfall im Atomkraftwerk Krümmel scheint für den Vattenfall-Konzern ein Nachspiel zu haben. Dem Stromanbieter rennen die Kunden weg. Das Hamburger Abendblatt berichtet, dass zahlreiche Vattenfall-Kunden seit dem Zwischenfall im AKW Krümmel zu einem der vielen Ökostromanbieter gewechselt sind.
Vor allem Lichtblick und die Greenpeace Energy AG sollen von den Abwanderungen profitieren. Eine offizielle Bestätigung für den massiven Kundenverlust seit dem Störfall im Juli gab es, laut Hamburger Abendblatt, von Vattenfall noch nicht. Die Anzahl der neuen Kunden bei den Ökostromanbietern aus Vattenfall-Gebieten scheint aber ein klares Indiz zu sein. Der Anbieter Lichtblick konnte seit dem Zwischenfall im AKW Krümmel einen Neukundenzuwachs von rund 70 Prozent und der Anbieter Naturstrom immerhin von 30 Prozent verzeichnen.
Die Notabschaltung des AKW Krümmel scheint bei Teilen der Bevölkerung für großes Unbehagen gesorgt zu haben. Ob der Wechsel zu den kleinen Ökostromanbietern von Dauer ist oder ob der Vattenfall-Konzern das Vertrauen der Stromkunden zurück gewinnen kann, wird sich zeigen.
via Hamburger Abendblatt
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