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Donnerstag, 10. September 2009

Zuhause-Kraftwerke von Lichtblick – Schwarmstrom für alle

Hat bald jedes Haus sein eigenes kleines Kraftwerk im Keller? Geht es nach den Ideen des Stromanbieters Lichtblick, so könnte dies bald Wirklichkeit werden. Gerade hat der Anbieter sein „ZuhauseKraftwerk“ vorgestellt.

Dabei handelt es sich um gasbetriebene Kräft-Wärme-Anlagen, die besonders energieeffizient zunächst einmal das jeweilige Haus mit Strom und Wärme versorgen sollen. Allerdings sollen tausende der von Volkwagen produzierten und „EcoBlue“ benannten Geräte auch via Internet vernetzt werden und bei Bedarf Energie ins Gesamtnetz einspeisen können. Das Ganze heißt dann "Schwarmstrom". Was bei 100.000 dezentralen, vernetzten Mini-Kraftwerken in Sekundenschnelle ginge, würde bei einem normalen Kraftwerk eine lange Anlaufzeit zum „Hochfahren“ brauchen. So könnten wetterbedingte Ausfälle von Solar- oder Windkraftanlagen schnell und effizient ausgeglichen werden. Zudem soll die Energieeffizienz der EcoBlue-Geräte 92 % betragen und damit mehr als doppelt so hoch sein wie bei Atom- oder Kohlekraftwerken.

Hausbesitzer sollen so ein ZuhauseKraftwerk für 5000 Euro Leihgebühr erhalten – deutlich billiger als eine Heizungsanlage. Neben 20 Euro Grundgebühr soll der Kunde einen Verbrauchspreis auf Grundlage des Gaspreisindexes, der vom Statistischen Bundesamt ermittelt wird, entrichten. Strom-Einspeisungen aus seiner Anlage werden hingegen vergütet.

Ab 2010 sollen die ZuhauseKraftwerke in großer Menge installiert werden. Spätestens dann wird sich zeigen, ob sich die Idee tatsächlich ökologisch wie ökonomisch lohnt.

via n-tv

Mittwoch, 22. April 2009

T-Mobile: Netzausfall durch Software-Panne


Nach Angaben des Telekom-Konzerns war „ein Softwarefehler im sogenannten Home Location Register (HLR)“ für die gestrigen schwerwiegenden Netzausfälle bei T-Mobile verantwortlich. Jene HLR-Systeme sind für die Herstellung einer Verbindung zwischen Telefon-Nummer sowie Mobilfunkstation zuständig. Zwei von drei Zentralsystemen sollen ausgefallen sein.

Sowohl Telefonie wie auch Messaging-Dienste des Mobilfunkanbieter waren zwischen 16 und 20 Uhr betroffen, so dass Millionen Kunden ihr Handy nicht nutzen konnten.

Die genauen Ursachen für die Systemausfälle sind bislang noch ungeklärt.

Zum Ausgleich für die entstandenen Unannehmlickeiten lässt T-Mobile seine Kunden am Sonntag, den 26. April, kostenlos SMS-Nachrichten verschicken.