Welche Stromanbieter bieten den besten Service und haben die besten Vertragsklauseln aus Kundensicht? Dieser Frage ging das Vergleichsportal check24.de in einer aktuellen Erhebung nach. Das Ergebnis: Wer guten Service von seinem Stromanbieter erwartet, der muss dafür meistens auch ein paar Euro mehr zahlen, während Billiganbieter offenbar oft auch an der Kundenfreundlichkeit sparen.
50 Stromanbieter wurden im Vergleich einander gegenübergestellt. In den Top Ten fanden sich fast ausschließlich höherpreisige Anbieter, darunter auch einige Ökostromtarife. Ganz an der Spitze landete NordlandEnergie mit dem Tarif „DRIFT Nordstrom“, welcher als einziger als „sehr gut“ eingestuft wurde. Rang 2 ging an den Lichtblick Standardtarif, während auf dem dritten Platz der Stromversorger Mainova mit dem Tarif „MainovaStrom direkt“ landete.
Ganz am Ende der Top 50 fanden sich beispielsweise etliche Tarife von E.ON, sowie Billiganbieter wie etwa FlexStrom, Priostrom, Stromistbillig oder SuperEnergie. Die komplette Liste lässt sich u.a. auf bild.de einsehen. Die Strompreise flossen übrigens nicht in die Gesamtwertung mit ein.
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Freitag, 15. April 2011
Donnerstag, 11. November 2010
Stiftung Warentest: Flexstrom & Teldafax Kunden-Erfahrungen schlecht
Kunden-Erfahrungen mit Stromanbietern sind ein weites Feld. Jeder hat wohl schon seine eigenen gemacht, möglicherweise auch schlechte. Auch die Stiftung Warentest hat nun einige Stromkunden-Meinungen zusammengestellt. Die Anbieter Teldafax und Flexstrom kommen dabei schlecht weg.
Leider erwähnt die Stiftung Warentest nicht, wie groß die Datenbasis ist, aus der ihre zitierten Erfahrungen stammen, so dass man nicht einschätzen kann, wie repräsentativ diese sind. Aber offenbar sind vergleichbare Beschwerden doch so häufig vorgekommen, dass es der Stiftung Warentest eine ausdrückliche Warnung wert war.
Kritisiert wird von den zitierten Kunden (nicht von der Redaktion!) u.a., dass Preiserhöhungen scheinbar systematisch unverzüglich nach Ablauf einer Preisgarantie erfolgten, dass versprochene Bonuszahlungen mit langen Vertragslaufzeiten verknüpft sind, Stammkunden schlechtere Strompreise erhalten oder Preiserhöhungen in der Korrespondenz nicht klar erkennbar seien. Alle Einzelheiten dazu sind auf test.de nachzulesen.
Generell kann man offenbar als Fazit stehen lassen, dass besonders billige Stromangebote auch versteckte Haken haben können. Man muss damit rechnen, dass letztlich doch nicht alles Gold ist, was glänzt. Da sind die erwähnten Teldafax und Flexstrom wahrscheinlich auch nicht die einzigen Beispiele. Es wird übrigens von der Stiftung Warentest nicht erwähnt, dass es sich bei den kritisierten Praktiken um Illegales handelt, rechtlich bewegen sich die Anbieter offenbar im gängigen Rahmen. Nur an der Kundenfreundlichkeit hapert es scheinbar, wenn man den geschilderten Fällen glaubt.
Leider erwähnt die Stiftung Warentest nicht, wie groß die Datenbasis ist, aus der ihre zitierten Erfahrungen stammen, so dass man nicht einschätzen kann, wie repräsentativ diese sind. Aber offenbar sind vergleichbare Beschwerden doch so häufig vorgekommen, dass es der Stiftung Warentest eine ausdrückliche Warnung wert war.
Kritisiert wird von den zitierten Kunden (nicht von der Redaktion!) u.a., dass Preiserhöhungen scheinbar systematisch unverzüglich nach Ablauf einer Preisgarantie erfolgten, dass versprochene Bonuszahlungen mit langen Vertragslaufzeiten verknüpft sind, Stammkunden schlechtere Strompreise erhalten oder Preiserhöhungen in der Korrespondenz nicht klar erkennbar seien. Alle Einzelheiten dazu sind auf test.de nachzulesen.
Generell kann man offenbar als Fazit stehen lassen, dass besonders billige Stromangebote auch versteckte Haken haben können. Man muss damit rechnen, dass letztlich doch nicht alles Gold ist, was glänzt. Da sind die erwähnten Teldafax und Flexstrom wahrscheinlich auch nicht die einzigen Beispiele. Es wird übrigens von der Stiftung Warentest nicht erwähnt, dass es sich bei den kritisierten Praktiken um Illegales handelt, rechtlich bewegen sich die Anbieter offenbar im gängigen Rahmen. Nur an der Kundenfreundlichkeit hapert es scheinbar, wenn man den geschilderten Fällen glaubt.
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Freitag, 5. Februar 2010
Bundesnetzagentur: Strom war zu teuer – Rückzahlungen veranlasst
150 Gas- und 200 Stromnetzbetreiber müssen laut Bundesnetzagentur ihren Kunden Geld zurückzahlen, wie u.a. Der Spiegel berichtet. Der Grund: Man hat überzogene Preise von den Verbrauchern kassiert.
Insbesondere die Stromanbieter hätten demnach kräftig zugelangt und allein 1,5 Milliarden Euro zuviel eingenommen. Wer jetzt allerdings darauf hofft, von seinem Anbieter eine Überweisung zu bekommen wird enttäuscht. Die dürfen die Rückzahlung auch einfach in Form niedrigerer Gebühren in den kommenden Jahren umsetzen. Und sie können sich Zeit lassen: Gasanbieter bis zum Jahr 2017, Stromanbieter bis 2018.
Insbesondere die Stromanbieter hätten demnach kräftig zugelangt und allein 1,5 Milliarden Euro zuviel eingenommen. Wer jetzt allerdings darauf hofft, von seinem Anbieter eine Überweisung zu bekommen wird enttäuscht. Die dürfen die Rückzahlung auch einfach in Form niedrigerer Gebühren in den kommenden Jahren umsetzen. Und sie können sich Zeit lassen: Gasanbieter bis zum Jahr 2017, Stromanbieter bis 2018.
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Mittwoch, 13. Januar 2010
Google: Als Stromhändler neue Märkte erschließen?
Irgendwann ist alles Google – diesen Eindruck kann man manchmal durchaus gewinnen, wenn man sich vor Augen hält, in welche Geschäftszweige die populäre Suchmaschine schon vorgedrungen ist. Handelte es sich bisher i.d.R. um Internet-basierte Projekte, so gibt es nun ganz neue Bestrebungen: Google drängt auf den Strommarkt.
Google hat bereits in den USA bei der zuständigen Behörde FERC (Federal Energy Regulatory Commission) eine Zulassung als Energiehändler beantragt. Ziel dessen: Man will Strom von Erzeugern kaufen und auch wieder verkaufen können. Dies sei zunächst nur dazu gedacht, Strom für die eigene Verwendung günstiger einkaufen zu können.
Die 24 Rechenzentren von Google gelten als höchst energieintensiv, es gab bereits Forscher, die für eine einzige Google-Suchanfrage einen Verbrauch von 4 Watt errechnet haben. Da kann es sich für das Unternehmen durchaus lohnen, ein paar Cent pro Kilowattstunde im Einkauf zu sparen.
Bislang heißt es zwar, Google wolle nicht selbst als Stromanbieter auftreten. Aber ob das so bleibt, ist abzuwarten.
Google hat bereits in den USA bei der zuständigen Behörde FERC (Federal Energy Regulatory Commission) eine Zulassung als Energiehändler beantragt. Ziel dessen: Man will Strom von Erzeugern kaufen und auch wieder verkaufen können. Dies sei zunächst nur dazu gedacht, Strom für die eigene Verwendung günstiger einkaufen zu können.
Die 24 Rechenzentren von Google gelten als höchst energieintensiv, es gab bereits Forscher, die für eine einzige Google-Suchanfrage einen Verbrauch von 4 Watt errechnet haben. Da kann es sich für das Unternehmen durchaus lohnen, ein paar Cent pro Kilowattstunde im Einkauf zu sparen.
Bislang heißt es zwar, Google wolle nicht selbst als Stromanbieter auftreten. Aber ob das so bleibt, ist abzuwarten.
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Strom wechseln – Stiftung Warentest/ Finanztest gibt Ratschläge
Zum Jahr 2010 werden wieder etliche Stromanbieter ihre Preise erhöhen. Da kann es sich lohnen, den Tarif zu wechseln. Das bestätigt auch die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Heft Finanztest 1/2010.
Demnach sei es sinnvoll, den Stromvergleich online zu machen – am besten gleich bei mehreren Portalen, da nicht alle die gleichen Ergebnisse liefern.
Als generelle Tipps gibt Finanztest seinen Lesern auf den Weg, möglichst Tarife zu wählen, die keine Mindestabnahmemenge voraussetzen – hier lohne sich das Stromsparen normalerweise nicht, und komme man über die festgelegte Strommenge, sei der zusätzliche Strom i.d.R. vergleichsweise teuer. Außerdem wird empfohlen, zumindest auf Sonderkündigungsrechte bei Strompreiserhöhungen im Vertrag zu achten, wenn nicht gar auf Kündigungsfristen von einem Jahr oder weniger. Sonst kann der ehemals günstige Tarif sich irgendwann als teurer Spaß erweisen.
Genaueres ist in Finanztest 1/2010 nachzulesen.
Demnach sei es sinnvoll, den Stromvergleich online zu machen – am besten gleich bei mehreren Portalen, da nicht alle die gleichen Ergebnisse liefern.
Als generelle Tipps gibt Finanztest seinen Lesern auf den Weg, möglichst Tarife zu wählen, die keine Mindestabnahmemenge voraussetzen – hier lohne sich das Stromsparen normalerweise nicht, und komme man über die festgelegte Strommenge, sei der zusätzliche Strom i.d.R. vergleichsweise teuer. Außerdem wird empfohlen, zumindest auf Sonderkündigungsrechte bei Strompreiserhöhungen im Vertrag zu achten, wenn nicht gar auf Kündigungsfristen von einem Jahr oder weniger. Sonst kann der ehemals günstige Tarif sich irgendwann als teurer Spaß erweisen.
Genaueres ist in Finanztest 1/2010 nachzulesen.
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Mittwoch, 4. November 2009
Mobilcom-debitel: Strom im Angebot
Seit dem 2. November 2009 hat das als Mobilfunkanbieter bekannte Unternehmen Mobilcom-debitel auch Strom im Sortiment. Dabei handelt es sich um Kooperationen mit Stromanbieter Eprimo sowie Distributor MFE Energie.
Warum Mobilcom-debitel in diesen Markt einsteigt, dürfte klar sein: Es lässt sich hier Geld verdienen. Und vor allem: „Telekommunikationsdienste und Strom sind ähnlich im Verkauf und lassen sich hervorragend gemeinsam verkaufen“, wie sich Geschäftsführer Christoph Preuß zitieren lässt. Versprochen wird dennoch „unabhängige und kompetente Beratung“.
Warum Mobilcom-debitel in diesen Markt einsteigt, dürfte klar sein: Es lässt sich hier Geld verdienen. Und vor allem: „Telekommunikationsdienste und Strom sind ähnlich im Verkauf und lassen sich hervorragend gemeinsam verkaufen“, wie sich Geschäftsführer Christoph Preuß zitieren lässt. Versprochen wird dennoch „unabhängige und kompetente Beratung“.
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Dienstag, 3. November 2009
Strommarkt wächst: neuer Anbieter Stromio
Der deutsche Strom- und Energiemarkt wurde vor über zehn Jahren liberalisiert. Seither haben eine Vielzahl an Stromanbieter das Licht der Welt erblickt und eine Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar. Die numerische Zahl der Stromversorger steigt von Jahr zu Jahr. Ein Trend ist dabei erkennbar. Einige der neuen Stromanbieter konzentrieren sich lediglich auf die Strombelieferung einer Region oder sie spezialisieren sich auf eine spezielle Art von Strom. Der Strommarkt ist aktuell stark umkämpft. Damit die Stromversorger Niedrigpreise anbieten können, um mit der Konkurrenz mithalten zu können, wird oftmals an anderen wichtigen Stellen Kosten eingespart. Hier geht es vor allem um den Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit und Kundenservice. Bei Stromio handelt sich ebenfalls um einen neuen Stromanbieter, der sich in der Discountsparte positioniert und daher zugunsten niedriger Preise an anderer Stellen einspart. Wie strom.preis.de in Erfahrung bringen konnte, durfte sich Stromio bereits über einige Neuanmeldung freuen, obwohl der Stromversorger sich erst seit kurzem auf dem Strommarkt befindet. Für uns damit Grund genug den Stromversorger Stromio mal genauer zu betrachten.
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