Moderne Smartphones und Handys können echte Stromfresser sein. Dafür bieten sie halt auch unzählige Funktionen für die mobile Kommunikation und Unterhaltung. Doch nicht alle sind zwingend immer notwendig.
Handy-Stromfresser, auf die man die meiste Zeit des Tages verzichten kann, sind GPS (nur anschalten, wenn man tatsächlich navigieren möchte), WLAN (es sei denn, man nutzt das Handy ständig zum Surfen und hat immer Hotspots um sich), Bluetooth (wenn man nicht gerade Dauer-Bluetooth-Headset-Nutzer ist) oder Infrarot-Port (wer benutzt den schon?). Und natürlich ist der Handy-Bildschirm zu erwähnen. Je kürzer dieser aufleuchtet, desto besser für die Akkulaufzeit. Im Menü kann man einstellen, wie schnell sich das Display abschalten soll. Auf Bildschirmschoner kann man bei der Gelegenheit auch gleich verzichten. Außerdem kann es Sinn machen, hin und wieder nach neuer Firmware fürs Handy Ausschau zu halten. Die kann durchaus Verbesserungen enthalten, die den Akku schonen.
Freitag, 19. Februar 2010
Donnerstag, 11. Februar 2010
Urteil: Mieter-Anspruch auf genug Strom (BGH)
In einem aktuellen Urteil hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Rechte von Mietern hinsichtlich der Stromversorgung in ihrer Wohnung gestärkt (Az. VIII ZR 343/08).
Demnach muss neben genug Strom für Kleinverbraucher wie Licht oder Staubsauger auch mindestens ein weiteres Großgerät (Waschmaschine o.ä.) betrieben werden können. Wenn nicht, kann der Mieter seine Miete kürzen. Ausnahmen gibt es, sofern der Vermieter im Mietvertrag ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass entsprechender Sanierungsbedarf besteht und die Versorgung mehrerer, auch größerer Geräte gleichzeitig nicht gewährleistet ist. Entscheidend ist dabei allerdings auch, dass dies eindeutig formuliert ist.
Via Welt Online
Demnach muss neben genug Strom für Kleinverbraucher wie Licht oder Staubsauger auch mindestens ein weiteres Großgerät (Waschmaschine o.ä.) betrieben werden können. Wenn nicht, kann der Mieter seine Miete kürzen. Ausnahmen gibt es, sofern der Vermieter im Mietvertrag ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass entsprechender Sanierungsbedarf besteht und die Versorgung mehrerer, auch größerer Geräte gleichzeitig nicht gewährleistet ist. Entscheidend ist dabei allerdings auch, dass dies eindeutig formuliert ist.
Via Welt Online
Freitag, 5. Februar 2010
Bundesnetzagentur: Strom war zu teuer – Rückzahlungen veranlasst
150 Gas- und 200 Stromnetzbetreiber müssen laut Bundesnetzagentur ihren Kunden Geld zurückzahlen, wie u.a. Der Spiegel berichtet. Der Grund: Man hat überzogene Preise von den Verbrauchern kassiert.
Insbesondere die Stromanbieter hätten demnach kräftig zugelangt und allein 1,5 Milliarden Euro zuviel eingenommen. Wer jetzt allerdings darauf hofft, von seinem Anbieter eine Überweisung zu bekommen wird enttäuscht. Die dürfen die Rückzahlung auch einfach in Form niedrigerer Gebühren in den kommenden Jahren umsetzen. Und sie können sich Zeit lassen: Gasanbieter bis zum Jahr 2017, Stromanbieter bis 2018.
Insbesondere die Stromanbieter hätten demnach kräftig zugelangt und allein 1,5 Milliarden Euro zuviel eingenommen. Wer jetzt allerdings darauf hofft, von seinem Anbieter eine Überweisung zu bekommen wird enttäuscht. Die dürfen die Rückzahlung auch einfach in Form niedrigerer Gebühren in den kommenden Jahren umsetzen. Und sie können sich Zeit lassen: Gasanbieter bis zum Jahr 2017, Stromanbieter bis 2018.
Labels:
Bundesnetzagentur,
Stromanbieter,
strompreis
Mittwoch, 27. Januar 2010
Neue Kohlekraftwerke unverantwortlich?
Dass die großen Energieunternehmen nach wie vor auch den Bau neuer Kohlekraftwerke im Auge haben, ist bekannt. Argumentiert wird dabei, dass heutige Kohlekraftwerke deutlich effektiver und CO2-sparender arbeiten als alte Kraftwerke auf Kohle-Basis.
In der Sendung vom 26.1.2010 zitierte das ZDF-Magazin Frontal 21 nun Professor Olav Hohmeyer, Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung, mit den Worten, es sei „unverantwortlich“, solche Kraftwerke noch zu bauen: „Wenn wir die angestrebte Reduzierung des Treibhausgases CO2 in Deutschland um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 schaffen wollen, dürfen diese Kohlekraftwerke nicht gebaut werden“. Am Ende bezahle der Verbraucher für „Fehlinvestitionen“ in die Kohle-Technologie.
Vielmehr wird zu den bekannten regenerativen Energien geraten. Diese hätten genug Potenzial, um die komplette Strom- und Wärmeversorgung Deutschlands zu sichern, und zwar bis zum Jahr 2050. Die gern als Behauptung aufgeführte drohende „Stromlücke“ sei „eine Chimäre“.
Außerdem wird eine Studie des Umweltbundesamtes angeführt, die aussage, die Effektivität neuer Kohlekraftwerke reiche „bei weitem nicht für eine CO2-Minderung in der Größenordnung aus, wie sie der Klimaschutz erfordert.“
In der Sendung vom 26.1.2010 zitierte das ZDF-Magazin Frontal 21 nun Professor Olav Hohmeyer, Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung, mit den Worten, es sei „unverantwortlich“, solche Kraftwerke noch zu bauen: „Wenn wir die angestrebte Reduzierung des Treibhausgases CO2 in Deutschland um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 schaffen wollen, dürfen diese Kohlekraftwerke nicht gebaut werden“. Am Ende bezahle der Verbraucher für „Fehlinvestitionen“ in die Kohle-Technologie.
Vielmehr wird zu den bekannten regenerativen Energien geraten. Diese hätten genug Potenzial, um die komplette Strom- und Wärmeversorgung Deutschlands zu sichern, und zwar bis zum Jahr 2050. Die gern als Behauptung aufgeführte drohende „Stromlücke“ sei „eine Chimäre“.
Außerdem wird eine Studie des Umweltbundesamtes angeführt, die aussage, die Effektivität neuer Kohlekraftwerke reiche „bei weitem nicht für eine CO2-Minderung in der Größenordnung aus, wie sie der Klimaschutz erfordert.“
Labels:
frontal 21,
klimaschutz,
kohlekraftwerk,
studie,
zdf
Dienstag, 26. Januar 2010
ENTEGA: Schneemann-Aktion in Berlin (Video)
Virale Kampagnen sind in der Werbebranche ja nichts Neues mehr. Wie es funktionieren kann, zeigte kürzlich das Energieunternehmen ENTEGA. In Berlin motivierte man die Leute immerhind dazu rund 750 Schneemänner zu bauen, was ein Zeichen gegen den Klimawandel und letztlich Werbung für sauberen Strom sein sollte. Ein Video dazu gibt es auch:
Labels:
aktion,
entega,
klimaschutz,
marketing
Donnerstag, 21. Januar 2010
Kind steigert Stromrechnung um 19 Prozent
Dass ein Kind im Haushalt die Stromkosten erhöht, dürfte jedem klar sein. Die Frage ist nur: um wieviel? Die BILD-Zeitung berichtet nun heute unter Beruchfung auf check24, ein Kind, das zwischen 13 und 17 Jahren alt ist, würde die Stromrechnung der Familien um 157 Euro jährlich steigern, was 19 Prozent Steigerung bedeute.
Einen großen Anteil davon machten laut der zitierten Studie die Stromkosten für den Fernseher aus. Bei Geringverdienern mit unter 1000 Euro Nettoeinkommen/Monat übrigens sogar 10 Euro mehr als bei Eltern, die über 3000 Euro monatlich haben (55 vs. 45 Euro TV-Kosten pro Jahr).
Einen großen Anteil davon machten laut der zitierten Studie die Stromkosten für den Fernseher aus. Bei Geringverdienern mit unter 1000 Euro Nettoeinkommen/Monat übrigens sogar 10 Euro mehr als bei Eltern, die über 3000 Euro monatlich haben (55 vs. 45 Euro TV-Kosten pro Jahr).
Labels:
kinder,
stromverbrauch,
studie
Mittwoch, 20. Januar 2010
Strompreise: Weitere Steigerungen 2010
"Strom- und Gaspreise explodieren" titelt die Bild Zeitung momentan in ihrem "Krisenticker". Hintergrund dieser doch recht beunruhigenden Überschrift: 57 regionale Stromversorger wollen ihre Preise im Durchschnitt um 6,2 Prozent erhöhen, so zumindest wenn man den zugrundeliegenden Informationen von toptarif.de glaubt.
Das Ganze wäre bereits die zweite Welle von Stromerhöhungen zum Jahresbeginn 2010. 160 Anbieter haben laut Toptarif schon zu Beginn des Jahres 2010 ihre Tarife erhöht, gesenkt wurden sie nur bei 50 Unternehmen.
Die maximalen Preissteigerungen sollen bei 12,1 Prozent liegen, wie Stern.de unter Berufung auf die gleiche Quelle weiter berichtet. Das könnten bei einem vierköpfigen Haushalt bis zu 110 Euro Zusatzkosten sein.
Das Ganze wäre bereits die zweite Welle von Stromerhöhungen zum Jahresbeginn 2010. 160 Anbieter haben laut Toptarif schon zu Beginn des Jahres 2010 ihre Tarife erhöht, gesenkt wurden sie nur bei 50 Unternehmen.
Die maximalen Preissteigerungen sollen bei 12,1 Prozent liegen, wie Stern.de unter Berufung auf die gleiche Quelle weiter berichtet. Das könnten bei einem vierköpfigen Haushalt bis zu 110 Euro Zusatzkosten sein.
Abonnieren
Posts (Atom)