Montag, 25. Oktober 2010

Tchibo Ökostrom Tarif – Tchibo als Stromanbieter

Ein Tchibo Ökostrom Tarif ist ab sofort im Tchibo Onlineshop zu finden. Da stellt sich natürlich die Frage, was kostet der „grüne Strom“ von Tchibo und für wen lohnt es sich umzusteigen?

Ganz durchsichtig ist das Tchibo Ökostrom-Angebot auf jeden Fall nicht. Denn einheitliche Grundgebühren bzw. Kosten für die Kilowattstunden sind nicht auszumachen. Stattdessen ist der potenzielle Kunde gefordert den Stromrechner zu betätigen. Jener ermittelt dann jeweils zum eingegebenen Ort und der Straße den passenden Energie-Preis. Ob das dann tatsächlich ein günstiger Preis ist, findet nur heraus, wer auch noch einen Strompreisvergleich bemüht. Unter den Preisen der örtlichen Grundversorger bewegt sich der Tchibo Ökostrom Tarif aber nicht selten.

Wer den Tchibo Ökostrom Tarif bucht, bekommt in der aktuellen Aktionszeit einen 50-Euro-Einkaufsgutschein für den Tchibo-Shop dazu, normalerweise sind es 25 Euro. Der Vertrag ist immer zum Monatsende kündbar, die Preisgarantie zum Vertragsabschluss gilt für ein Jahr – danach kann es Preiserhöhungen geben. Übrigens: Der Tchibo Ökostrom wird in Norwegen aus Wasserkraft erzeugt und ist mit dem ok Power Label zertifiziert.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Solaranlagen laut Stiftung Warentest gute Geldanlage (7/2010)

Strom aus Solarenergie wird uns von der Sonne praktisch geschenkt. Nur die zur Umwandlung notwendige Solaranlage muss man selbst bezahlen, schon kann man nicht nur selbst von günstigem Ökostrom profitieren, sondern diesen auch noch an die Netzbetreiber verkaufen, nämlich ins allgemeine Stromnetz einspeisen. Das lohnt sich auch 2010 noch, wie die Stiftung Warentest (7/2010) nachgerechnet hat.

5 bis 9% Rendite könnte man erwirtschaften, so die Tester – bei guter Lage sogar noch etwas mehr. Das liegt allerdings nicht etwa an der staatlichen Förderung von Solaranlagen, denn die sinkt stetig. Dafür kommen andere Faktoren hinzu, die sich günstig auswirken. Beispielsweise sinkende Preise für Solarzellen. Überdies kann man sich natürlich immer dann freuen, wenn die großen Stromanbieter an der Preisschraube drehen – je teurer deren Strompreise, desto sinnvoller eigener Solarstrom.

Freitag, 7. Mai 2010

Ikea-Haus: Stiftung Warentest bemängelt u.a. Energieanbieter-Bindung

Mit dem Boklok genannten Reihenhaus (in zwei Versionen erhältlich: 84 und 102 m²) sorgte die skandinavische Möbelhaus-Kette Ikea vor einigen Wochen für eine große Überraschung. Ein ganzes Haus beim Einrichter kaufen - klingt zunächst einmal ungewöhnlich. Da fragt man sich natürlich, ob das Sinn macht. So auch die Stiftung Warentest.

Gemeinsam mit den Verbraucherzentralen Rheinland-Pfalz und Bremen untersuchte die Stiftung Warentest die Baubeschreibungen und Bauverträge des Ikea-Hauses - mit recht negativem Ergebnis. Kurz gefasst: Es gebe diverse Klauseln, die sich zum Nachteil des Hauskäufers auswirken könnten, einige seien sogar unzulässig, so die Tester.

Was auch bemängelt wurde, war die gleich auf 15 Jahre festgeschriebene Bindung an den Energieversorger evb mbH. Dieser verlange höhere Gas- und Stromreise als andere regionale Anbieter, ein Wechsel sei in dem genannten Zeitraum nicht möglich, wohl aber Preiserhöhungen, wobei der Gaspreis unzulässigerweise an die Heizölpreis gekoppelt sei.

Wer an Ikea-Häusern interessiert ist, dem wird mindestens eine vorherige Beratung bei einer Verbraucherzentrale empfohlen. Für die Stiftung Warentest selbst stimme das Preis-Leistungs-Verhältnis der Häuser auf jeden Fall nicht.

Dienstag, 27. April 2010

Ökostrom im Test: Öko-Test nennt elf Testsieger

Ökostrom ist längst kein Nischenprodukt für einige wenige, die es sich leisten können, mehr. Das lässt sich schon daran ablesen, dass neben einigen kleineren, auf Ökostrom-Angebote spezialisierten Anbietern auch die großen Energieunternehmen längst entsprechende Tarife anbieten - neben ihrem konventionellen Strommix.

Das Testmagazin Öko-Test hat sich nun in Ausgabe 4/2010 durch den Tarifdschungel gewühlt und versucht einzuschätzen, welche Stromtarife tatsächlich das Label "Öko" verdient haben. Ganz vorne lagen - wie sicherlich zu erwarten war - die reinen Ökostromanbieter, und zwar gleich elf an der Zahl.

Die Tarife, die es auf den ersten Rang geschafft haben, sind:
- AWS Ökostrom
- EWS Öko Sonnencent 0,5
- Genial Grün Spar
- Privatkundentarif (von Greenpeace Energy)
- LichtBlick-Strom
- Naturenergie Online 12
- Naturstrom
- NaturWatt Hausstrom
- SECURA Ökostrom
- Electricitaet (von Strasserauf)
- Moinpower (von Strommixer)

Alle Test-Details und Beweggründe für die Bewertung sowie alle weiteren Platzierungen sind in Öko-Test 4/2010 sowie auch online nachzulesen.

Dienstag, 30. März 2010

Notstrom für den PC: USV-Geräte von APC überzeugen im Test

Wenn man auf Nummer sicher gehen will, um nicht irgendwann mal aufgrund eines Stromausfalls Computerdaten zu verlieren, empfiehlt sich der Kauf von Unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV). Die liefern via Akku Notstrom. Allerdings sind nicht alle verfügbaren USV-Geräte gleichermaßen gut, glaubt man einem aktuellen Test von Computer Bild.

Hier fielen beispielsweise die Modelle Aiptek Power Walker VI 650 LCD und Power Walker VI 1000 LCD durch, weil sie die Prüfung der elektrischen Sicherheit verpatzten. Von den fünf weiteren getesteten USVs schaffte nur eine (recht knapp) die Wertung „gut“ (mit Note 2,48): das Gerät APC Back-UPS RS 550, welches rundum recht gleichmäßig ordentliche Leistungen bot. Als Nachteil wurde allerdings ausgemacht, dass nur Kaltgeräteanschlüsse vorhanden sind.

Wie alle Geräte en detail abschnitten, liest man am besten in Computer Bild 8/2010 nach.

Freitag, 26. März 2010

Energiesparlampen im Test der Stiftung Warentest: Wenige gute (4/2010)

Stromsparen geht schon beim Licht los – das weiß man spätestens, seit den altgedienten Glühlampen der Kampf angesagt wurde und nun in den nächsten Jahren schrittweise nur noch Energiesparlampen in der EU auf dem Markt vertreten sein werden. Aber welche taugen auch etwas?

Die Stiftung Warentest ist in Ausgabe 4/2010 mal wieder zum Test geschritten und hat insgesamt 28 Energiesparlampen verglichen. Das Ergebnis bezeichnen die Tester selbst als „enttäuschend“. Nämlich nur drei Lampen wurden für „gut“ befunden, zwei Drittel der Lampen hingegen nur für „ausreichend“.

Die wenigen (im wahrsten Sinne des Wortes) Lichtblicke waren die Philips Tornado Dimmable (Art.-Nr 394701xx) und Megaman Dimmerable (Art.-Nr. MM46412) in der Klasse E27, 900-1300 Lumen, sowie die Philips T60 Softone (Art-Nr. 662576xx) in der Klasse E27 500-900 Lumen.

Als größte Kritikpunkte machten die Tester fehlende Schaltfestigkeit und zu schnell nachlassende Helligkeit der Lampen aus. Alle Details kann man in Test-Heft 4/2010 und auch auf der Stiftung Warentest-Homepage lesen.

Freitag, 19. März 2010

Stiftung Warentest: Lidl & Rewe Ökostrom bieten gute Boni

Ende März 2010 locken gleich zwei Discounter-Ketten mit Ökostromangeboten. Bei Lidl kann man ein Starterpaket für den Ökostrom-Tarif „PrimaKlima“ von Eprimo erwerben, bei Rewe, Penny und Toom in den Vattenfall-Tarif „Easy Natur“ einsteigen.

Laut einem aktuellen Test der Stiftung Warentest ist dies vor allem wegen der mit 100 (Lidl) bzw. 120 Euro (Rewe, Penny, Toom) „außergewöhnlich“ hohen Bonus-Verrechnungen interessant, insbesondere für Kunden, die nach erfolgter Bonus-Abrechnung wieder zu einem anderen, günstigeren Anbieter wechseln. Die laufenden Stromkosten seien hingegen etwa auf dem Niveau der jeweiligen lokalen Grundversorger und damit nicht ungewöhnlich billig – dafür aber immerhin Ökostrom aus Wasserkraft.

Die detailliertere Einschätzung der Stiftung Warentest lohnt sich auf denen Homepage nachzulesen.